Phalaenopsis David Lim gehört zu den bekanntesten Polychilos-Hybriden und vereint zwei ikonische botanische Arten aus Indonesien. Diese besondere Neuauflage nutzt den tetraploiden Klon Phalaenopsis amboinensis 'Patricia' (4N) zusammen mit Phalaenopsis gigantea 'Mother of Giants', wodurch eine Hybride entsteht, die die charakteristische Zeichnung von amboinensis mit dem kräftigen Wuchs und dem beeindruckenden Blattwerk von gigantea verbindet.
Was diese Kreuzung für Sammler attraktiv macht, ist, dass ausgewachsene Pflanzen oft immer beeindruckender werden. Je mehr Blattmasse die pflanze aufbaut, desto größer werden in der Regel auch die Blütenfülle und die Blütenqualität.
Herkunft
Phalaenopsis David Lim wurde ursprünglich 1974 als Primärhybride zwischen Phalaenopsis amboinensis und Phalaenopsis gigantea registriert.
Beide Eltern stammen aus Indonesien. Phalaenopsis amboinensis wächst auf den Molukken und Sulawesi und ist bekannt für ihre auffällige Streifenzeichnung und ihre lange blühenden Blütenstiele. Phalaenopsis gigantea stammt aus Borneo und gehört zu den größten Arten der Gattung, mit beeindruckend breiten Blättern und langen Blütenstielen.
Für diese Neuzüchtung wurde der preisgekrönte Klon „Patricia“ (4N) ausgewählt, um eine bessere Blütenform und einen kompakteren Wuchs zu erzielen.
Merkmale
Phalaenopsis David Lim entwickelt breite, kräftige Blätter, die deutlich größer werden als bei den meisten Standard-Phalaenopsis-Hybriden. Vor allem der Einfluss von gigantea ist in den Blättern und der Wuchskraft gut erkennbar.
Die Blüten haben in der Regel eine warmgelbe, goldgelbe bis orange-gelbe Grundfarbe mit auffälligen rotbraunen Bändern und Streifen. Dadurch entsteht ein exotisches Muster, das stark an das natürliche Erscheinungsbild von Phalaenopsis amboinensis erinnert.
Die Blütenblätter sind fest und von wachsartiger Struktur. Dank des Einflusses der tetraploiden amboinensis sind die Blüten oft voller und besser geformt als bei Standard-David-Lim-Kreuzungen.
Eine weitere Eigenschaft, die viele Liebhaber schätzen, ist der frische, zitrusartige Duft, der vor allem an wärmeren Tagen gut wahrnehmbar ist.
Pflege
Licht
Diese Hybride wächst am besten bei hellem, indirektem Licht. Im Vergleich zu vielen anderen botanischen Phalaenopsis verträgt diese Kreuzung auch einen etwas schattigeren Standort.
Temperatur
Ideal sind Temperaturen zwischen 20 und 30 °C. Dies ist eine wärmeliebende Hybride, die keine ausgeprägte Ruhephase benötigt.
Substrat
Verwenden Sie ein luftiges Orchideensubstrat auf Basis von mittelgroßer Rinde, damit die Wurzeln ausreichend belüftet werden.
Luftfeuchtigkeit
Eine Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 Prozent sorgt in der Regel für das beste Wachstum.
Gießen
Lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben leicht austrocknen, vermeiden Sie jedoch eine längere Trockenheit. Verwenden Sie vorzugsweise entmineralisiertes Wasser.
Düngung
Während der aktiven Wachstumsphase kann regelmäßig ein leicht verdünntes Orchideendünger gegeben werden.
Blüte
Eine der am meisten geschätzten Eigenschaften dieser Hybride ist, dass die Blütenstiele oft jahrelang aktiv bleiben. Solange ein Blütenstiel grün bleibt, ist es meist ratsam, ihn nicht abzuschneiden. Unter guten Bedingungen kann derselbe Stiel über mehrere Jahre hinweg neue Blüten bilden.